Nachhaltiges Bauwerk auf der Frankfurter Buchmesse 2018

von 12.10.2018Frankfurt

Die Frankfurter Buchmesse hat ein neues Wahrzeichen. Der „Frankfurt Pavilion“ kommt dieses Jahr bei der größten Literaturmesse der Welt erstmals zum Einsatz und wurde am 10. Oktober durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem feierlichen Festakt eröffnet. Entworfen wurde das temporäre Gebäude nach Plänen des Architekturbüros schneider + schumacher. Es steht bis zum Ende der Buchmesse am 14. Oktober 2018 auf der Agora zwischen den Messehallen.

Mit 480 Quadratmetern Grundfläche und 6,50 Metern Höhe besitzt die selbsttragende Konstruktion aus Holz eine lichtdurchlässige Membran. Von außen wirkt das Bauwerk wie eine riesige Muschel, innen ist es wie ein überdimensionales Bücherregal gestaltet. Im Innenraum, der sich aus drei ineinandergeschobenen muschelförmigen Rippenkonstruktionen zusammensetzt, können bis zu 400 Menschen Platz finden. Die temporäre Konstruktion kann unkompliziert zwischengelagert und schnell wieder aufgebaut werden – die Aufbauzeit liegt bei einer Woche. Das Material konnte kostengünstig produziert und kann platzsparend gelagert werden.

An den Fachbesuchertagen bis zum 12. Oktober gibt es im Frankfurt Pavilion Buchpräsentationen, Pressekonferenzen, Preisverleihungen sowie Fachrunden zu Branchenthemen und internationale Konferenzen. Am Wochenende stellen sich Autoren einem breiten Publikum vor.